Nothilfeaufruf Libanon

Helfen Sie uns, im Friedenszentrum Licht und Obdach zu schenken

Der Krieg ist in den Libanon zurückgekehrt. Wir leben heute mit dem ständigen Lärm von Drohnen und Flugzeugen am Himmel, die jederzeit zuschlagen können. Vom ersten Kriegstag an haben wir die Türen unseres Friedenszentrums und unserer anderen Bildungszentren für diejenigen geöffnet, die vor den Kämpfen im Süden fliehen mussten. Heute brauchen wir Ihre Hilfe, um Nothilfe zu leisten und die Betreuung der Kinder fortzusetzen, für die wir da sind.
Zum Glück ist die Region unseres Friedenszentrums verhältnismäßig ruhig geblieben. Das Gouvernement Akkar im äußersten Norden des Libanon hat keine nennenswerte Präsenz der Hisbollah und ist kein Hauptziel. Das heißt jedoch nicht, dass wir völlig verschont bleiben. Auch hier wurden einzelne Häuser und Autos bombardiert, und die Fahrt von und nach Beirut ist nicht ohne Risiko. Trotzdem ist Akkar zu einem Zufluchtsort für Familien aus dem Südlibanon und der Bekaa geworden, deren Häuser zerstört wurden. Allein in Akkar sind mehr als 70.000 Binnenvertriebene angekommen. Das ist eine enorme zusätzliche Last für die 220.000 ursprünglichen libanesischen Einwohner, die bereits mehr als 150.000 syrische und palästinensische Flüchtlinge aufgenommen haben.
Wir brauchen mindestens 9.100 €, um den geflohenen Familien Nothilfe zu leisten. Die Not ist erdrückend, und wir könnten unsere Hilfe leicht über diesen Betrag hinaus ausweiten. Aber mit 9.100 € können wir Notunterkünfte und die tägliche Betreuung vertriebener Kinder in unseren Lernzentren und in den öffentlichen Schulen unserer Gegend sichern. Lesen Sie unten weiter, wie wir diese Nothilfemittel einsetzen werden, und teilen Sie diesen Aufruf bitte mit Ihrer Familie und Ihren Freunden!
Vorbereitung der Notunterkünfte.
Unsere NGO arbeitet seit mehr als elf Jahren im Gouvernement Akkar im Libanon, ohne einen einzigen Schultag ausfallen zu lassen. Wir haben dazu beigetragen, mehr als 3.200 syrische Flüchtlingskinder an öffentlichen Schulen im Libanon einzuschulen. Wir haben mehr als 11.000 Menschen Nothilfe geleistet. Die meisten unserer Aktivitäten wurden durch kleine private Spenden finanziert. Das hat uns unsere Unabhängigkeit und unsere Nachhaltigkeit bewahrt. Wir tun mehr, als nur einmalig Hilfe zu verteilen.
In der aktuellen Krise haben wir unsere Lernzentren für Familien geöffnet, deren Häuser zerstört wurden. Im Hauptfriedenszentrum leben unsere internationalen Freiwilligen mit sieben Familien aus Nabatiyeh unter einem Dach. Auch das Zentrum in Michmich beherbergt vier Familien. Wir waren die Ersten, die ihre Türen geöffnet haben. Inzwischen haben mehr als 20 weitere Familien in leer stehenden Häusern unseres Dorfes Unterkunft gefunden, ohne Miete zu zahlen. Und Hunderte weitere leben in öffentlichen Schulen oder in den informellen syrischen Flüchtlingslagern.
Psychosoziale Angebote für vertriebene Kinder
Auf Initiative unserer Jugendleiterinnen und Jugendleiter aus Michmich bieten drei unserer Pfadfindergruppen nun psychosoziale Betreuung für vertriebene Kinder an, die in öffentlichen Schulen unserer Gegend leben müssen. Unsere Pfadfinderleiter wurden von professionellen Sportpädagogen und Psychologen geschult. Mit den nötigen Genehmigungen der staatlichen Behörden besuchen sie nun jede Woche drei öffentliche Schulen für eine dreistündige Einheit mit Sport, Spielen und Musik, begleitet von gezielter Kunsttherapie für Kinder mit posttraumatischer Belastungsstörung oder anderen Schwierigkeiten.
Unsere Klassenzimmer, umgewandelt in Notunterkünfte
All diese Aktivitäten sind aus der Initiative unserer Teams vor Ort entstanden. Heute brauchen sie Ihre Unterstützung, um weitermachen zu können. Unsere Arbeit steht nicht in den Schlagzeilen der internationalen Nachrichten, aber wir versuchen, die Folgen eines Krieges zu bewältigen, der alles übertrifft, was der Libanon in der Vergangenheit erlebt hat. Wir möchten mehr Nothilfe leisten, die Kinderanimation in den öffentlichen Schulen fortsetzen und informellen Unterricht für Kinder beginnen, die ihr Schuljahr noch nicht begonnen haben. Unten finden Sie eine genaue Aufstellung unseres Bedarfs für den kommenden Monat:
Vorläufiges Budget für unsere Nothilfe:
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1.500 EUR: Matratzen, Bettwäsche, Heizung und weitere Ausstattung für Notunterkünfte
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2.250 EUR: Lebensmittelpakete für 90 Familien, die ihr Zuhause verloren haben
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2.800 EUR: Material und Bustransport für 12 Kinderanimationen
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2.560 EUR: Honorare für 320 Unterrichtsstunden für Kinder, die nicht zur Schule gehen
Wir garantieren, dass alle Spenden mit dem Vermerk „Shelter Emergency“ ausschließlich für die oben genannten Budgetposten verwendet werden. Wir werden unser Möglichstes tun, um alle geplanten Aktivitäten umzusetzen, müssen aber je nach Höhe der eingehenden Spenden Prioritäten setzen. Bitte abonnieren Sie unseren Newsletter oder folgen Sie uns auf Facebook, Instagram oder LinkedIn, um regelmäßig Neuigkeiten zu erhalten!
