Unser tägliches Brot

Nothilfe in der Corona-Krise

Die Pandemie des neuen Coronavirus hat schwere Folgen für die Flüchtlingslager im Norden des Libanon. Zwar hat sich keine der Familien, für die wir da sind, infiziert, doch der vollständige Lockdown des Landes ist eine schwere Last. Die meisten syrischen Flüchtlinge verdienen ihren Lebensunterhalt als Tagelöhner, aber selbst der Schwarzmarkt ist dieser Tage geschlossen. Und die Bargeldhilfe der UN beträgt nur 27 $ im Monat für etwa die Hälfte aller Flüchtlingsfamilien – nicht genug, um den Hunger zu stillen, wenn man auch noch Miete zahlen muss.
Die Familien, für die wir da sind, haben uns eindringlich gebeten, ihnen eine Grundversorgung zu bieten, um die Krise zu überstehen. Diese Form der Hilfe entspricht nicht unserem üblichen Ansatz, denn wir unterstützen lieber die Eigenständigkeit der Gemeinschaften. Doch in diesen besonderen Zeiten geht es buchstäblich um das tägliche Brot. Wir haben begonnen, in den Flüchtlingslagern von Akkar Brotkörbe zu verteilen, und möchten diese Nothilfe auf arme Libanesen ausweiten. 1 $ pro Tag kann den Unterschied machen, um eine Familie zu ernähren. Wir bitten Sie um Ihre Großzügigkeit.

Unser Ziel ist es, bis zum Ende des Lockdowns täglich Brotkörbe mindestens an die 120 Familien unserer Schülerinnen und Schüler zu verteilen. Das würde uns in einem Monat etwas mehr als 2.500 $ kosten. Mit dieser besonderen Spendenaktion möchten wir 4.000 $ sammeln, um jeder Familie auch eine Iftar-Mahlzeit während des heiligen Monats Ramadan zu ermöglichen, der um den 22. April beginnt. Je mehr wir erhalten, desto mehr können wir geben.
Um diese Nothilfe zu unterstützen, spenden Sie bitte hier auf eines unserer Konten und geben Sie „Daily Bread“ im Verwendungszweck Ihrer Überweisung an!
