Unsere Lagerschule wächst

Mehr als 300 syrische Schülerinnen und Schüler brauchen Ihre Unterstützung
Am 12. Oktober hat unsere nicht-formale Lagerschule in Akkar (Nordlibanon) ihr zweites Schuljahr begonnen. Wir haben diese nicht-formale Schule für syrische Flüchtlingskinder das ganze Schuljahr 2013/14 über betrieben. Und jetzt können wir große Neuigkeiten verkünden. In diesem Sommer hat die libanesische Wohltätigkeitsinitiative Malaak den Bau von 14 neuen Klassenzimmern finanziert. Im Sommer haben wir begonnen, 200 weitere Kinder aus umliegenden Lagern aufzunehmen, die seit mehr als 3 Jahren keine Schule mehr besucht hatten. Die erweiterte Lagerschule unterrichtet jetzt täglich mehr als 300 Schülerinnen und Schüler.
Seit August haben die neu aufgenommenen Kinder Intensivkurse im Sommer erhalten, um zu denen aufzuschließen, die schon im letzten Schuljahr an der Lagerschule gelernt hatten. Ziel dieser Lagerschule ist es, Flüchtlingskindern den Übergang in reguläre libanesische Schulen zu ermöglichen. Doch neben dem Platzmangel ist das Hauptproblem Französisch. Anders als in Syrien, wo auf Arabisch unterrichtet wird, findet der Unterricht an den allermeisten öffentlichen Schulen im Libanon auf Französisch statt. Um diesen Kindern die Chance zu geben, aufzuholen und einen regulären Schulabschluss zu erwerben, ist die Vorbereitung auf den französischsprachigen libanesischen Lehrplan die beste verfügbare Möglichkeit.
Unsere libanesischen Lehrkräfte und unsere syrischen und internationalen Freiwilligen, die in unserem ersten R&R-Friedenszentrum in der Nähe wohnen, arbeiten Tag und Nacht daran, diese Kinder zurück in die Schule zu bringen. UNICEF zufolge haben von 400.000 Flüchtlingskindern im schulpflichtigen Alter, die im Libanon leben, bisher nur 40.000 den Weg in reguläre libanesische Schulen gefunden. Wir brauchen Ihre Hilfe, damit diese Lagerschule ein Erfolg wird und diesen syrischen Kindern eine Zukunft bietet. Viele von ihnen haben im Krieg die Hälfte ihrer Familie verloren, viele sind schwer traumatisiert. Wir erhalten für diese Arbeit keine öffentlichen Zuschüsse und sind allein auf Ihre Großzügigkeit angewiesen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!


